Thomas Rees: Hotzenplotz

Thomas Rees: Hotzenplotz

Hotzenplotz, Holzskulptur von Thomas Rees im Stiftswald, Welchental, Freiburg-Ebnet

Die Holzskulptur Hotzenplotz ist eine aus einem Baumstamm herausgeschnittene Figur eines sinnierenden, sitzenden Räubers. Sie stand seit dem 7. Oktober 2006 im Stiftungswald kurz vor der Kapelle St. Wendelin, Freiburg-Ebnet, dort wo der Winterhalterkreuzweg auf den Alfons-Schüle-Weg trifft. Geschaffen wurde sie von Thomas Rees aus einem Baumstück, des an der Kreuzung 2006 gefällten Baums.

Der Kappler Künstler Thomas Rees arbeitet hauptsächlich mit Holz und integriert in seine Werke fast immer die natürliche Wachstumsform des Holzes. In der Hotzenplotz-Skulptur wird dies deutlich sichtbar durch die wirkungsvoll genutzte Rinde an der Hutkrempe, am Hocker, auf dem die Figur sitzt, sowie an der Rückseite der Figur.
 

Thomas Rees: Hotzenplotz
Thomas Rees: Hotzenplotz
Thomas Rees: Hotzenplotz
Thomas Rees: Hotzenplotz
Hotzenplotz

Vor diesem Wegweiser stand die Skulptur einmal.
Von links kommt der Winterhalterkreuzweg.
Er geht nach rechts weiter als Alfons-Schüle-Weg.

Nachdem die Figur in die Jahre kam und brüchig wurde, fand die Hotzenplotz-Skulptur einen neuen „Sitzplatz“: Die schon etwas angeschlagene Figur ruhte auf einem stuhlförmig ausgesägten Baumstumpf außerhalb des Wiesengeländes der Kapelle St. Wendelin. Am ursprünglicher Standort blieben nur der morsche und überwucherte Stumpf zurück, auf dem sitzende Figur aufgestellt war.

Thomas Rees: Hotzenplotz
Thomas Rees: Hotzenplotz

Der letzte "Ruhesitz"

der Hotzenplotz-Skulptur

Die "gealterte" Holzskulptur von Thomas Rees vor der Grünfläche der Kapelle St. Wendelin, Freiburg-Ebnet.

Thomas Rees: Hotzenplotz
Thomas Rees: Hotzenplotz

Foto oben vom April 2018 / Foto rechts vom März 2021

Beim Besuch der Kapelle im März 2021 war die Hotzenplotz-Skulptur verschwunden, nur der Baumstumpf mit dem herausgesägten „Stuhl“, der langsam verwittert, läßt erahnen, dass auf ihm einmal etwas saß.

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April 2021