Pfeiferberg-Sattel

Pfeiferberg-Sattel

Einige Anstiege zum Pfeiferberg-Sattel:
1. Von Zartener Becken aus erreicht man den Sattel über die geteerte, nur für Anlieger freie Straße Am Pfeiferberg. Sie biegt von der Neuhäusertraße ab, dort wo sie auf die von Kirchzarten kommende Straße Am Engenberg trifft.
2. Von Kappel aus erreicht man den Sattel von der Straße Am Bannwald aus (Ortsende von Kappel, nach dem Rathaus). Der bergwärts führende Pfad zweigt gegenüber dem Haus Am Bannwald 6a in Richtung Norden ab.
3. Von Kappel aus erreicht man auf breiten Waldwegen den Sattel vom Zähringeracker aus. Ein Waldweg in Richtung Erzwäscherei biegt hangaufwärts von der Straße Zähringeracker ab. Oberhalb der Erzwäscherei hat man die Möglichkeit den Pfeiferberg-Sattel von Westen auf der Kappler Talseite (3) zu erreichen oder von Osten kommend (4). Diese Variante folgt zunächst dem Hinweis „Fallerhof“.

Am Nordosthang des Zartener Becken, an dessen Rand die Brugga fließt, zieht sich eine breiter Wiesenhang den Berg hinauf. Den nördlichen Abschluss des Hangs bildet der Pfeiferberg-Sattel (496 m) auf der Kammlinie zwischen Neuhäuser (Erzwäscherei) und dem Schauinsland. Auf der südwestlichen Seite des Sattels geht es hinunter ins Kappler Tal. Der Sattel bildet also, allerdings nur für Fußgänger und Radfahrer, einen Übergang zwischen Zartner Becken und Kappler Tal.
Einem schmaler, schütterer Waldstreifen verbindet den bewaldeten Berghang im Süden des Sattels mit dem im Norden, der hinauf zum Kamelberg führt.

Vom Zartener Becken aus führt eine Anliegerstraße, Am Pfeiferberg, bis kurz unterhalb des Sattel – (1). Vom Kappler Tal aus erreicht man den Sattel über einen schmalen Waldpfad in direktem Anstieg – (2) – oder über breite Waldwege, die am Ost- und am Westhang des Kamelbergs hinauf zum Sattel führen – (3) und (4). Vom Sattel aus führt ein Wanderweg der Kammlinie folgend über das Rappeneck hinauf zum Schauinsland.

Der Sattel bieten nach Osten einen weiten Blick ins Zartener Becken, nach Kirchzarten, ...
Geht man einige Schritte durch den lichten Waldabschnitt nach Südwesten blickt man hinunter und hinüber ins vom Reichenbach gebildete Großes Tal.

Pfeiferberg-Sattel

Blick vom Pfeiferberg-Sattel nach Osten: Kirchzarten, links die Talvogtei, in der Mitte die Pfarrkirche St. Gallus.

Blick von der Wiese auf der Westseite des Pfeiferberg-Sattels:

Pfeiferberg-Sattel
Pfeiferberg-Sattel

Foto links: Wiese auf dem Osthang des Reichenbach-Tals, Großes Tal.
Foto rechts: Blick nach Norden: Kiefern auf dem Hang hinauf zum Kamelberg.
 

Skulpturen von Thomas Rees auf dem Pfeiferberg-Sattel

Die Wiese am Pfeiferberg-Sattel, die sich zum Zartner Becken hin öffnet, war nach dem Sturm Lothar, ab 1999, lange Zeit ein Open-Air-Atelier des Kappler Künstlers Thomas Rees. Hier wurde in den Jahren 2002, 2004, 2006 Weihnachten gefeiert an der von Thomas Rees aus Bruchholz gestalteten Krippe und den bizarren Figuren, die sie umgaben und die Wiese bevölkerten (Fotos von 2009). Die Krippe und eine der Figuren, ein Kamel mit Reiter, stehen noch auf dem Kamelberg, wo Rees seine Werke der Natur und damit der Vergänglichkeit überlässt. Auch der Baum der Erkenntnis, auf dem Maierberg, dem östlichen Eingangshang des Kappler Tals, entstand als Weihnachtsbaum zu Weihnachten 2008 am Pfeiferberg-Sattel.

Pfeiferberg-Sattel
Pfeiferberg-Sattel

Im Janaur 2009.

Foto links: bizarre Figuren auf der Pfeiferberg-Wiese.

Foto rechts: "Weihnachtsbaum".
 

Inzwischen ist die Hangwiese wieder nur noch Wiese und die Figuren am Pfeiferberg-Sattel sind verschwunden, beiseite gestellt, weggeräumt. Die noch zu entdeckendenden zeigen die Spuren ihrer Vergänglichkeit.

Pfeiferberg-Sattel
Pfeiferberg-Sattel
Pfeiferberg-Sattel
Pfeiferberg-Sattel
Pfeiferberg-Sattel
Pfeiferberg-Sattel
Pfeiferberg-Sattel

Die Entdeckung der Vergänglichkeit:
– Der Kauernde war schon 2009 am selben Platz zu sehen.
– Das einander zugeneigte Paar, waren einmal die eines in sich versunkenen Paares.
– Der Frauenkopf, war einmal jung und mit hell glänzender "Haut".
– der Wurzelkopf trotz noch standfest dem Lauf der Natur.
– alles anderer: vergangen ...
 

Links und Literatur

April 2017