Dreisamtal – Zartner Becken

Zartner Becken

Blick über Freiburg ins Zartner Becken. Links der Schlossberg mit dem Schlossbergturm, rechts der Nordhang des Brombergkopfes.

Das Zartener Becken, Dreisamtal oder Dreisamtbecken ist eine breite, flache Tallandschaft, die den südlichen Schwarzwald, den Hochschwarzwald, vom mittleren Schwarzwald trennt. Das Becken erstreckt sich östlich von Freiburg in den Schwarzwald hinein.
Den Namen Zartener Becken verwenden hauptsächlich Geografen, da der Landschaftsraum um die Dreisam nicht als Tal der Dreisam entstanden ist.

Zartner Becken

Blick auf die Freiburger Enge von Osten.

Geografische Lage

Von Freiburg aus gesehen öffnet sich die Kette der Schwarzwald-
höhen zwischen den nördlichen Hängen des Brombergkopfes
(607 m; Glümershöhe) und den südlichen Hängen des Kamms zwischen Schlossberg (456 m) und Rosskopfs (737 m) zu einem knapp 800 m breiten Durchgang, der Freiburger Enge. Markant begrenzt wird die Enge auf der Nord- und Südseite durch zwei Steilhänge: auf der Nordseite durch einen steil aufsteigenden Hang neben der Kartäuserstraße zwischen Campingplatz „Camping Hirzberg“ und Sandfangbrücke, auf der Südseite durch den Hang, auf den die Möslestraße nach dem Bahnübergang trifft.

Von der Freiburger Enge aus breitet sich das Zartner Becken nach Osten aus, weitet sich langsam, um nach Freiburg-Ebnet ein bis 4 km breites und rund 9 km langes, fast ebenes Beckenrund zu bilden, eingerahmt von den Hängen der Schwarzwaldhöhen.
Das Beckenniveau steigt dabei von rund 290 m, an der Freiburger Enge, bis auf fast 500 m östlich von Kirchzarten an.

Beckenrand

Die nördliche Seite des Beckens wird durch einen welligen Kamm begrenzt: vom Brombergkopf (864 m) über den Flaunser (866 m), das Streckereck (700 m), den Roßkopf (737 m) bis zum Schlossberg (453 m). Die südliche, stark zerschnitte Seite reicht vom Feldberg (1493 m) zum Schauinsland (1284 m) über den Taubenkopf (880 m) und den Kibfelsen (837 m) bis zum Brombergkopf (604 m). Auf der Südseiten treten zum Becken hin zwei Seitenkämme deutlich hervor, der eine geprägt vom Hochfahrn (1264 m) der andere vom Hinterwaldkopf (1264 m). Die Umrandung im Nordosten und Osten entspricht dagegen eher einer „welligen Kuppenfläche mit flachen Quellmulden, die alte breite Landoberfläche“ [[HaGü1966], S. 15]. Diese Fläche senkt sich vom Kandel (1241 m) kommend gegen den Thurner und steigt nach Süden, unterbrochen vom Höllentaleinschnitt, zum Feldberg wieder an.

Zartner Becken

Ein kurzer Blick auf die Entstehungsgeschichte

Entstanden ist das Zartener Becken als Absenkung, beginnend vor 50 Millionen Jahren, im Zusammenhang mit der Bildung des Oberrheingrabens und den quer zum Oberrheingraben wirkenden Aktivitäten des Bonndorfer Grabens. Die heutige Oberflächenform des Zartener Beckens ist das Ergebnis eiszeitliche Aufschotterung mit Schwarzwaldgeröll zwischen 600.000 und 10.000 v.Chr.

Zartener Becken, Rhein- und Bonndorfer Graben
Quelle: Web-Site "www.unsere-dreisam.de".
Die Web-Site ist nicht mehr verfügbar.

Das Gewassernetz des Zartener Beckens

Zartner Becken

Quelle: Fresle, Franz: Die Natur- und Kulturlandschaft des Zartener Beckens

Das wasserreiche Zartner Becken wird von der Dreisam durchflossen und zur Breisgauer Bucht hin entwässert. Die Dreisam entsteht östlich von Zarten durch den Zusammenfluss von Höllenbach und Wagensteigbach, dieser hat zuvor noch den Ibenbach aufgenommen. Durch das Becken fließt parallel zur Dreisam der Eschbach am nördlichen, die Brugga am südlichen Beckenrand sowie der Krummbach fast in der Mitte des Beckens. Bis Ebnet nimmt die Dreisam schließlich diese drei Bäche auf.

Der bemerkenswerte Parallelverlauf von Dreisam, Eschbach, Krummbach und Brugga erklärt sich durch die eiszeitliche Aufschotterung des Beckens. Diese erfolgt vom Höllen- und Wagensteigtal her. Dadurch wurden der Eschbach an den Nordrand, die Brugga an den Südrand des Beckens gedrängt.

Zartner Becken

Der Parallelverlauf der Dreisam, des Eschbachs und des Krummbachs im mittleren Teil des Zartner Beckens.
Auf der rechten Seite des Fotos die Ortschaften Stegen und Zarten.

Luftbilder

Die folgenden Luftbilder führen in Etappen von West nach Ost durch das Dreisamtal beginnend bei der Freiburger Enge bis hin zu den Talöffnungen des Eschbach, des Ibenbach und Wagensteigbachs sowie des Höllenbachs und dem Seitenbecken, aus dem die Brugga und der Zastlerbach kommen. Ins Bild gesetzt wird damit die „Schülermerkregel“, wie sie im Buch „Zauberisches Dreisamtal“ von H.K.Schneider und F. Röhrl genannt wird:
„Das Tal gleicht der rechten offenen Hand. Unterarm und Handwurzel entsprechen dem Talausgang nach Ebnet, davor die Handfläche der breiten Talaue. Der nach rechts weisende Daumen zeigt auf das Seitenbecken zwischen Kirchzarten und Oberried. Die vier schlanken Finger entsprechen den engen Tälern: Höllental, Wagensteig, Ibental und Eschbach Tal.“ [SchnRö1983, Seite 22]

Zartner Becken
Zartner Becken
Zartner Becken

Foto links: Freiburg-Waldsee mit Kartauswiesen, Sportplätzen, Freiburger Kartaus.
Foto Mitte: Der Nordrand des Zartner Beckens von Ebnet bis Stegen.
Foto rechts: Der Ostrand des Zartener Beckens mit Stegen, Zarten, Gewerbegebiet Kirchzarten; Zusammenfluss von Wagensteigbach und Rotbach(Höllenbach) zur Dreisam

Zartner Becken

Blick aus dem Zartner Becken hinaus, von Ost nach West. Im Vordergrund Littenweiler und Ebnet, dann Waldsee und die Kartauswiesen, im Hintergrund Freiburg und die Breisgauer Bucht.

Blicke ins Dreisamtal von den umliegenden Höhen

Einen weiten Überblick über das Dreisamtal bieten die Luftbilder, näher und – als Hobby-Fotograf – klarer sieht man die Beckenlandschaft von den umliegenden Höhen und ihren Panoramawegen aus.

Blicke ins Dreisamtal von seiner Nordseite aus

Zartner Becken

Blick in Richtung Hinterwaldkopf: im Vordergrund die Dreisam und das SC-Station; im Hintergrund die Giersbergkapelle sowie Bickenreute. Die Bergkulisse mit Hinterwaldkopf (1198 m), der kahle Berggipfel in der Fotomitte, rechts davon das Roteck (1157 m, bewaldet) und davor der Häusleberg (1011 m, freie Weidfläche). Darunter sind Gehöfte von Weilersbach zu sehen. Rechts auf dem Foto der Einschnitt des Zastler Tals mit den Scheibenfelsen.

Zartner Becken

Das Panorama von Kirchzarten bis Neuhäuser.
Im Hintergrund der Hinterwaldkopf, im Vordergrund die St. Anna-Kapelle.

Zartner Becken

Das Panorama von Oberbirken bis Zarten, dazwischen der Eingang zum Ibenbachtal und zum Tal des Wagensteigbachs.

Zartner Becken

Die Gewanne und Matten zwischen Freiburg-Ebnet und Zarten sowie der Verbindungsweg zwischen den beiden Gemeinden - die ehemalige B31.

Zartner Becken

Blicke ins Dreisamtal von seiner Südseite aus

Die landwirschaftlich genutzten Gewanne der Gemeinde Ebnet östlich von Ebnet zwischen der Dreisam und dem Nordrand des Zartener Beckens: Rehmatten, Kreuzäcker, Eschbachäcker, Langmatten. Im Zentrum des Fotos die Pyramide der St. Anna-Kapelle, Ebnet.

Kulturlandschaft Dreisamtal

Die Luftbilder und Blicke ins Dreisamtal machen deutlich: hier hat der Menschen einen Landschaftsraum gestaltet. Die Ränder des Beckens mit ihren Dobeln und den Zuflüssen aus dem Schwarzwald sowie der geologische Untergrund bilden dafür nur den Rahmen.

Zartner Becken

Gestaltete Landschaft zwischen Breitehof - links - und Baldenwegerhof - rechts auf dem Foto: Wohnplätze, Betriebsgebäude; Wiesen und Felder; Verkehrswege - L133 mit begleitendem Fahrradweg; die leicht mäandrierende Baumreihe zwischen der der Eschbach talwärts fließt.

Aus der Vogelperspektive wirkt das Dreisamtal wie ein gemusterte Bildtapete: Äcker- und Wiesenstreifen in ihren jahreszeitlichen Farben bestimmen den Grundton. Dezent aufgelockert wird ihre strenge Geometrie durch einzeln stehende Bäume und Gebüschgruppen sowie die sich durchs Becken ziehenden, leicht schwingenden Baumreihen, zwischen denen die Bäche fließen. Hinzu kommen die meist recht deutlich, rein geometrisch konstruierten Wege und Verkehrsweg durchs Dreisamtal.

Zartner Becken

Gestaltete Landschaft östlich von Kirchzarten (Blick von Nord nach Süd): die Wohnsiedlungen Burg – links unten – und Birkenhof – Mitte oben auf dem Foto; Wiesen und Felder durchzogen von Verkehrswegen – unter anderem die breite Bundesstraße B31 und die Höllentalbahn, sowie den Zufahrtsstraßen nach Burg und Birkenhof; auf dem Foto unten die leicht mäandrierende Baumreihe zwischen der der Wagensteigbach talwärts nach Weste – auf dem Foto nach rechts – fließt sowie oben die Baumreihe mit dem Höllenbach.

Die Ortschaften innerhalb des Dreisamtals haben sich aus Wohnplätzen und Haufendörfern entwickelt, und nehmen daher jede für sich eine konzentriert zusammenhängende Bebauungsfläche ein, die sich allerdings immer stärker ausweitet. Am Rande des Beckens ziehen sich stückweise Häuserreihen und Straßen entlang. Innerhalbe des Beckens sind nur wenige isoliert stehende Wohnplätze und Gebäude errichtet.

Zartner Becken

Gestaltete Landschaft östlich von Freiburg-Ebnet: die Häuserzeile der Ebneter Steinhalde entlang des Beckennordhangs; ein isoliert stehende Milchvieh-Freilaufstall im Fotozentrum; Wiesen und Felder durchzogen von Verkehrswegen – in der Fotomitte die Landstraße L133 zwischen Ebnet und Stegen mit begleitendem Fahrradweg, die leicht mäandrierende, schüttere Baumreihe - von der linken zur rechten Fotoseite - zwischen der der Eschbach talwärts fließt.

Veränderung des Landschaftsbildes
Das Landschaftsbild einer Kulturlandschaft unterliegt einem ständigen historischen Wandel. Er wird vom Menschen bewirkt, nicht immer planmäßig, aber meist kann man die Entwicklung in seiner Sinnstruktur „verstehen“. [SchiRi2005, S.84] Im überschaubaren Rahmen, der dem Dreisamtal durch seine umgrenzenden Höhen gesetzt ist, erlebt man das Verändern, das neu Gestalten sogar im Verlauf weniger Jahrzehnte sehr bewusst. Die folgenden Beispiele verdeutlichen dies.

Zartner Becken
Zartner Becken
Zartner Becken

Blick von der Dachterrasse des Hauses Hornbühlstr.13, Ebnet, auf das sich wandelnde Gewann Hornbühl. Im Hintergrund jeweils die Lindengruppe mit dem St. Anna-Kreuz.
12. 9. 2006: Foto mit dem Regenbogen / 7. 12. 2007: Vorbereitung der Bebauung (Foto Mitte) / 14. 11. 2008: Baustellen der Zartener Straße und der zukünftigen Hornbühlstraße.

Zartner Becken
Zartner Becken
Zartner Becken

Nach dem Rückbau der B31 zwischen Ebnet und Zarten.
Die beiden linken Fotos zeigen des Ende der alten Bundesstraßentrasse vor dem Gewann „Zwischen den Wegen“ vor Ebnet. Links im Oktober 2008 – noch ist der Anschluss zur Landstraße zwischen Ebnet und Zarten nicht voll ausgebaut. Auf dem rechten Foto vom September 2014 ist die Anschlussstrecke zur Landstraße fertig gestellt.
Das rechte Foto zeigt die zartener Bundestraße am westliche Ortsende von Zarten. Die zweispurige Straße ist hinter dem Ortsende auf eine Spur zurückgebaut, nur die südliche Spur ist erhalten worden, die rechte ist renaturiert.

Zartner Becken
Zartner Becken
Zartner Becken

Schritte zu einer Renaturierung der Dreisam – Gewässerentwicklung als Ausgleichsmaßnahme für Eingriffe in die Natur bei der Bahnneubaustrecke Karlsruhe-Basel.
Das linke Foto zeigt das kanalisierte mit Schwellen gegliederte Flussbett der Dreisam vor der Umgestaltung. Die ersten Erdarbeiten, um eine nördliches Nebenbett der Dreisam zu schaffen, sind auf dem mittleren Foto zu sehen – im Hintergrund die Sandfangbrücke. Ein Blick von oben zeigt bei höherem Wasserstand die Verteilung des Fließwasser auf das ursprüngliche Dreisam-Bett und das Nebenbett auf der Höhe des St. Ottilienstegs, im Hintergrund das SC-Stadion.

Neben den natürlichen, jedoch weitgehend kanalisierten Bachläufen des Zartner Beckens, wurden durch den Menschen künstlichen Wasserläufe – Runzen – angelegt. Ihr Wasser wurde von den natürlichen Wasserläufen abgezweigt und diente der Wiesenbewässerung und der Nutzung als Energiequelle für Mühlen. Die Runzen haben ihre Bedeutung weitgehend verloren und sind aufgegeben. Noch erkennbar sind auf manchen Wiesen „verlandete“ Wasserläufe als Senken im Gelände sowie Baum- und Buschreihen, zwischen denen einst das Wasser hindurchfloss. Ebenfalls erinnern noch Verbauungen und Stellfallen an die Runzen.

Zartner Becken
Zartner Becken
Zartner Becken

Überbleibsel von künstlichen Wasserläufen – Runzen:
Foto links: Stellfalle des Gewerbebachs, gebaut auf der nördlichen Seite des östlichen Teil der Kartäuserstraße, kurz bevor sein Wasser am Sandfang wieder in die Dreisam fließt.
Foto Mitte: Stellfalle an der Brugga, Höhe von Oberneuhäuser. Bei geöffnetem Tor floss das Brugga-Wasser zur Bewässerung auf die benachbarte Wiese des Gewanns Scheibenacker.
Foto rechts: Runzgraben mit Wegüberführung auf einer Wiese des Gewanns Lohmatten – zwischen Wirtschaftsweg Ebnet-Zarten und Dreisam – westlich von Zarten. Die Runze ist ein Zweig des Dorfbachs Zarten (Scherbach, Mühlenbach).

Im Zuge der Flurneuordnung Kirchzarten/B 31 (1992-2007), als Folge der neuen Trasse der Bundesstraße B31 und dem Rückbau der alten, wurden auch bisher trocken gelegte Fließgewässer und Bewässerungs-systeme westlich von Zarten wiederhergestellt. So fließt seit 2007 auf den Wiesen westlich von Zarten ein Teil des Dorfbachwasser wieder parallel zur Dreisam, immer recht nahe am Wirtschaftsweg nach Ebnet, bis das Wasser beim Wangler-Kreuz (Gemarkungsgrenze Freiburg/Kirchzarten) nach Süden hin zur Dreisam geleitet wird.

Zartner Becken
Zartner Becken

Der Dorfbach Zarten (Scherbach, Mühlenbach) auf den Wiesen westlich von Zarten:
Foto links: Der Scherbach, gesehen von Ost nach West, auf dem Gewann Brühl, im Hintergrund Ebnet und die Windräder auf dem Roßkopf.
Foto rechts: Bachverlauf nach dem Wangler-Kreuz auf dem Gewann Steinäcker, Blick von Nord nach Süd; im Hintergrund zwischen der Baumreihe die Dreisam, durch die Bäume ist das Gelände des Golfplatzes (Freiburger Golfclub) zu sehen.

Naturdenkmale

Die Kulturlandschaft die Beckenebene des Dreisamtals ist waldfrei, nur die Hänge des Beckenrands sind weitgehend bewaldet. Eine natürliche Vegetation mit Büschen und Bäumen ist nur noch an wenigen Stellen vorhanden, meist entlang der Bachläufe und teilweise an Wegränder. Ein waldähnlicher Bereich besteht am Nordufer der Dreisam, östlich des Wasserwerks Ebnet auf der Höhe des Gewanns Steinäcker.
In der Beckenebene stehen vereinzelt oder in kleinen Gruppen mächtige Bäume, von denen viele als Naturdenkmal besonderen Schutz genießen.

Zartner Becken
Zartner Becken
Zartner Becken

Naturdenkmal Bäume.
Foto links und Mitte: Die drei Stieleichen (Quercus robur) südlich des Wangler-Kreuzes an der Gemarkungsgrenze Ebnet-Zarten zwischen den Gewannen Steinäcker und Lohmatten. Blick nach Westen zum Ortsrand von Ebnet.
Foto rechts: Die drei Stieleichen (Quercus robur) westlich von Zarten entlang des Stichwegs, der vom Wirtschaftsweg Ebnet-Zarten auf die Wiesen der Lohmatten abzweigt. Blick nach Osten zum Ortsrand von Zarten.

Einzelne Streuobstwiesen beleben die Kulturlandschaft im Dreisamtal. So die vom NABU-Dreisamtal betreute der Husemann-Klinik. Seit der Flurneuordnung im Zug der Verlegung der Bundesstraßen B31 gibt es auch nördlich vom Wirtschaftsweg Ebnet-Zarten eine Streuobstwiese sowie östlich angrenzend an den Golfplatz neben dem Heuweg (Krüttweg).

Siedlungsraum und Siedlungen

Das Zartener Becken ist alt besiedeltes Land, darauf weisen mittelsteinzeitliche Funde hin sowie die keltische Siedlung Tarodunum. Der Name wird schon von dem griechischen Geographen Claudius Ptolemäus um 102 für eine rechtsrheinische Siedlung verwendet.
Der Name Tarodunum lebt fort in den Ortsnamen Zarten, dem einzigen Ort im Zentrum des Beckens, sowie Kirchzarten, der größten Gemeinde des Beckens.

Zartner Becken

Abendlicher Blick auf den Breithof von dem Verbindgungsweg Ebnet-Zarten - kurz vor Zarten - aus.

Zartner Becken

Abendlicher Blick über das Gewann Kantenäcker hinweg auf den westlichen Rand des Gewerbeparks Stegen von der Attentalstraße (Zarten-L133) aus.

Zartner Becken

Blick von Stegen hinaus aus dem Zartener Becken in Richtung Freiburg, im Hintergrund die Kette der Vogesen.

Links und Literatur für weitere Informationen

November 2016

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