Evangelische Auferstehungskirche, Littenweiler

Auferstehungskirche

Evangelische Auferstehungskirche in Freiburg-Littenweiler – Kappler Straße 25

Die 1962 eingeweihte, evangelische Auferstehungskirche in Freiburg-Littenweiler – Kappler Straße 25 – fällt von weitem durch ihren hoch aufragenden, offenen, alleinstehenden Glockenturm auf. Er erhebt sich nahe der Straße vor dem Kirchenvorplatz.

Auferstehungskirche

Skizze oben:
Grundriss des Kirchenraums.
 
Foto links:
Zentrale Eingangstür zum Kirchenraum,
gestaltet vom Freiburger Bildhauer
Walter Schelenz.

Geht man unter dem Turm hindurch, führen vom Kirchenvorplatz drei Stufen zum Kirchenraum des 12eckigen Gebäudes hinauf. Rechts von den Stufen führt eine Treppe nach unten zu den Gemeinderäumen unter dem Kirchenraum, links führen eine Rampe barrierefrei hinauf zum Kirchenraum und eine weitere barrierefrei um das Gebäude herum hinunter zum Eingang der Gemeinderäume.

Auferstehungskirche
Auferstehungskirche

Der Kirchenraum

Der Kirchenraum ist einem Kreuzfahrerzelt nachempfunden: Die Betondoppelstützen deuten die Zeltstangen an, die weißen Wände dazwischen die Zeltwände. Die Doppelstützen umschließen farbige Fenster, die vom Kirchenboden bis knapp unter das Dach reichen. Schmale, farbige Fensterbänder links und rechts von den Doppelstützen heben diese nochmals deutlich von den Wänden ab.

Auferstehungskirche
Auferstehungskirche
Auferstehungskirche

Die zwölf Stahlbeton-Doppelstützen laufen in der Decke sternförmig auf den Schlussstein zu: Symbol des Christus – der "Sonne" – und der von Jesus ausgehenden Bewegung über die "Zwölf" damals zur "Basis" heute.

Die Kirchenfenster

Die zwölf langen, abstrakt gestalteten, farbigen Fenster symbolisieren den Weg von der Passion zur Auferstehung. Vom Eingangsportal beginnend in dunklerem Blau-Grau bis zum hellen „Oster“- oder „Auferstehungsfenster“ zwischen Altar und Sakristei in rot-gelber Farbe. Die Fenster verkündigen wie das „offene Kreuz“ im Altarraum die Auferstehung.

Auferstehungskirche

Fotos links: Das Fenster rechts neben
der Kanzelwand.
 
Foto rechts: Ausschnitt des Fenstes rechts
neben der Wand mit dem Kreuz.
 

Auferstehungskirche
Auferstehungskirche
Auferstehungskirche

Fotos links:
Blicke auf das
mittlere östliche
Fenster. Das weiße
Quadrat deutet
den Ausschnitt
(mittleres Foto) an.
 
Foto rechts:
Bodenausschnitt des
östlichen Fensters
vor der Empore.

Auferstehungskirche

Der Turm der Auferstehungskirche

Der zwischen der Straße und dem Kirchenraum freistehende Turm ist 29 Meter hoch. Zwei Betonscheiben tragen die vier Glocken an der Spitze des Turms.

Auferstehungskirche
Auferstehungskirche
Auferstehungskirche

Aufstieg zum
Glockenstuhl des Turms
 
rechts: Blick von unten in
die Einstiegsöffnung
 
links: Die Treppe zum
Glockenstuhl
 

Auferstehungskirche
Auferstehungskirche
Auferstehungskirche
Auferstehungskirche

Der Glockenstuhl,
links und mitte vom Süden,
rechts vom Osten
aus gesehen.

Im Turm hängen fünf Glocken, jede mit eigenem Namen: von links nach rechts, obere Reihe: Friede, Auferstehung, Heimat; untere Reihe: Zuversicht, Gnade.

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Rückblick: Installationen und Veranstaltungen im Kirchenraum

L'Ascension - Die Himmelfahrt
Stunde der Kirchenmusik, 16. 5. 2012

Vorschaubild

Bildtafeln von Ilse Altrogge
zum Orgelzyklus von Olivier Messiaen
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KonfiProjekt 2007

Vorschaubild

"Sein wie die Träumenden" Psalm 126,1
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KonfiProjekt 2006

Vorschaubild

Global Prayer - Vater unser
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KonfiProjekt 2005

Vorschaubild

die Hütte Gottes bei den Menschen
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KonfiProjekt 2004

Vorschaubild

Den Glauben sichtbar entfalten
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KonfiProjekt 2003

Vorschaubild

Mobibel - begehbare Bibel
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Historisches zur Auferstehungskirche

Auferstehungskirche
Auferstehungskirche

Planungsskizze, Blick von
Süden auf Pfarrhaus und Kirche.
 
Bauausführende
 

Planung und Baubetreuung: Herbert Dörr (1924 - 2002) und Klaus Gottschall (1923 – 1995).

1961  Grundsteinlegung der Auferstehungskirche am 9. April 1961.

Bei der Grundsteinlegung

Auferstehungskirche
Auferstehungskirche
Auferstehungskirche

Eindrücke von der Bauphase
22. Februar 1962: Pfarrer Wolfinger schreibt im Gemeindeblatt in Erwartung der Kircheneinweihung. Er weist auf die Fenster- und Glockenausstattung hin.

Auferstehungskirche
Auferstehungskirche

Foto links:
Blick auf die
Dachkonstruktion
 
Foto rechts:
Altarraum im Rohzustand
 

Auferstehungskirche
Auferstehungskirche

Foto links:
Die Bänke werden eingebaut, Blick zum Eingang
des Kirchenraums
 
Foto rechts:
Ankunft der Glocken
 

1962  Einweihung der Auferstehungskirche am 25. März 1962 in Anwesenheit des Landesbischofs

Julius Bender.
Artikel zur Einweihung der Kirche, eine kurze Geschichte der Auferstehungsgemeinde und Abriss über das neu geschaffene Gemeindezentrum mit Pfarrhaus und Kirche. Erscheinungsort und Autor des Artikels sind nicht bekannt.
Artikel aus der Badischen Zeitung vom 26. März 1962 über die Einweihunbg der Auferstehungskirche.

Auferstehungskirche

Luftbild des Gemeindezentrums,
des Geländes der Reitschule Rosenstihl
und im Hintergrund des katholischen
Studentenwohnheims Alban-Stolz-Haus.

Auferstehungskirche

Kirchengebäude und Turm,
im Hintegrund das Pfarrhaus,
gesehen von der Kappler
Straße aus.

Auferstehungskirche

Kircheninnenraum,
Blick zum Altar
 
 

Auferstehungskirche

Die Orgel auf der Empore über dem
Eingangsbereich des Kirchenraums
 

1967  Einweihung der Orgel am 16. Juli 1967

2001  Inbetriebnahme der Fotovoltaik Anlage auf dem Dach

der Kirche am 3. Advent, 16. Dezember 2001, durch Pfarrer Rudolf Atsma und dem Leiter des Fotovoltaik-Projekts dem Kirchenältesten, Dr. Herbert Burmeister.

2004  Kirche und Gemeinderäume im Untergeschoss werden mit

rollstuhlgerechten Rampen barrierefreizugänglich gemacht.

Literatur und Links

November 2015