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Stegen

Stegen
Blick auf Stegen in Richtung Norden
Wappen

Die Gemeinde Stegen mit ca. 4.400 Einwohnern gehört zum Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und liegt im nordöstlichen Teil des Zartner Beckens und dessen Seitentäler, dem Attental und dem Eschbachtal.
Zur politischen Gemeinde Stegen gehören drei Ortsteile: der Hauptort Stegen sowie die bis in die 1970iger Jahre selbstständigen Gemeinden Eschbach und Wittental.

Wappen der Gemeinde Stegen [Wikipedia]

Karte von Stegen mit den Gemarkungsgrenzen (OpenStreetMap)






Hauptort Stegen

Der Hauptort, das Dorf Stegen, liegt auf der Nord-Ost-Seite des Zartner Beckens am Eingang zum Eschbachtal. Der Eschbach fließt am Nordrand des Dorfes vorbei.
Im Dorf Stegen treffen sich zwei Landstraßen: die L127, die von Kirchzarten kommt und weiter nach St. Peter führt, sowie die L133, die von Freiburg-Ebnet kommt.

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Der West-Rand von Stegen mit dem vorgelagerten Industriegebiet, der Herz-Jesu Pfarrkirche sowie der Stromtrasse westlich von Stegen, gesehen von der St. Anna.Kapelle, Freiburg-Ebnet aus.
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Der Süd-Ost-Rand von Stegen, im Vordergrund Häuser von Oberbirken, im Hintergrund Ebnet mit Kirche und Steinhalde, gesehen vom Holzberg aus.

Historischer Kern des Hauptorts Stegen war das Schloss Weiler. Der Namen Weiler lässt auf eine frühe fränkische Siedlung schließen [stegen-dreisamtal.de]. Seit Ende des 14. Jahrhunderts übten verschiedene österreichische Adelsfamilien die Herrschaft über Stegen aus, als letzte Grundherren die Freiherrn und späteren Grafen von Kageneck. 1810 kam Stege zu Baden.
Bedeutsam für Stegen wurde der Orden der Herz-Jesu-Priester, der ab 1929 das Gelände des Schlosses Weiler mietete und ein Ordenshaus einrichtete. Das vom Orden geführte private Gymnasium Kolleg St. Sebastian ging 1998 in die Trägerschaft der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg über.


Hauptort Stegen: Kirchen, Kapellen

Die katholische Herz-Jesu-Kirche ist Pfarrkirche der Pfarrgemeinde Herz-Jesu. Sie steht auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses Weiler zwischen der Hauptstraße und der Zartener Straße. Die Kirche wurde 1965 durch Erzbischof H. Schäufele geweiht.

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Foto links:
Ostseite der Herz-Jesu-Kirche, gesehen von der Hauptstraße aus
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Foto rechts:
Innenraum der Herz-Jesu-Kirche

Schlosskapelle auf dem Gelände des Kollegs St. Sebastian

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Ostseite der Schlosskapelle, im Hintergrund das Hauptgebäude des Kollegs St. Sebastian





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Dorf Stegen mit den Weilern Ober- und Unterbirken, Blick über den Grafenwald hinweg in Richtung Osten

Zur Gemeinde Stegen in den Grenzen von 1974 gehören das Dorf Stegen, die Weiler Oberbirken und Unterbirken, der Zinken Rechtenbach und die Schlossanlage Schloss Weiler.


Weiler Unterbirken

Öffentliches Bücherregal in der Bushaltestelle "Stegen Unterbirken" an der Straße nach Zarten in der Nähe der Kreuzung von der Stegener/Kirchzartner Straße mit der Straße Unterbirken (auf Kirchzartner Gemarkung!): Ein Fohlen trägt eine Bücherkiste, die von jedem bestückt werden kann und aus der jeder sich Bücher mitnehmen kann. Das Fohlen wird von einem Reiter geführt.

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Weiler Oberbirken

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Weiler Oberbirken im Mai 2014, Blick nach Süden




Stegen
Blick ins Eschbachtal von Westen aus: im Zentrum Eschbach-Untertal mit der Pfarrkirche St. Jakobus; im Vordergrund der Recklemartehof;
rechts auf dem Foto der Domilishof von dem aus sich ein Dobel bergwärts zieht; oben im Dobel Berghäusle;
links auf dem Foto Häusergruppe von Eschbach mit der Abzweigung nach Hintereschbach, dann Eschbach-Obertal und am Westhang oberhalb des Tals der Fußhof

Bis 1974 war Gemeinde Eschbach im Schwarzwald selbständig. Zu ihr gehören die Zinken Berlachen, Engelberg, Hintereschbach, Obertal, Reckenberg, Steurental und Untertal.





Bis 1974 war die Gemeinde Wittental mit den Weilern Wittental und Attental eigenständige Gemeinde.

Stegen Stegen Foto links: Wittental
Im Zentrum des Fotos der Bereich der ehemaligen Falkenburg, rechts der Baldenwegerhof mit seinen Gebäuden
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Foto rechts: Eingang zum Attental
Oben auf dem Foto die Landstraße L133, parallel dazu der Eschbach als geschwungene, baumbestandene Linie zu erkennen.

Stegen Stegen Foto links:
Jugendstil-Villa, Fohrenbühl 25. Sie ist markanter Teil der experimentellen Außenstelle des Forstzoologischen Instituts der Universität Freiburg.
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Foto rechts:
Schlangenkapelle, nahe dem Bergkamm der zwischen dem Wittental und dem Attental verläuft.

Literatur / Links




Februar 2015