Pfändler-Marterl – Zarten

Pfändler

Pfändler-Marterl: Zitat aus dem 1. Buch Moses.

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In Zarten steht am östlichsten Zipfel des Gartens zwischen Dorfbachstraße und Dorfbach (gegenüber der Dorfbachstraße 9) außerhalb des Gartens ein Marterl zur Erinnerung an „die große Wassernoth“ vom März 1896.

Das Marterl wurde, so die Inschrift auf dem unteren Sockel
„Aus Dankbarkeit errichtet zur Erinnerung a.d. 8./9. März 1896. Familie Pfändler“.

An diesen zwei Märztage war fast das gesamte Dreisamtal bis hinunter nach Riegel von Hochwasser überflutet.

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Foto links: Das noch nicht gereinigte Kreuz des Marterls.
Foto rechts: Die Materl-Nische mit gekrönter Marie und Jesus-Kind.
 

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Mit dem frei zitierten Bibelwort, unter der Figuren-Nische,

„Und das Wasser verlief / sich und nahm ab. I Mos.8.5“

sowie dem Psalmwort

„Wie schön ist es, dem Herrn zu danken, Ps.92,2“

auf dem Mittelteil des Marterls erweist die Familie Pfändler ihre Dankbarkeit über das Zurückgehen des Hochwassers.

Inschriften auf dem Marterl:

Foto links: Das Psalmwort im Mittelteil des Marterls.
Foto rechts: Die Widmung der Familie Pfändler auf dem Fuß des Marterls.
 

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Links und Literatur

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Rückblick

Im Herbst 2016 wurde das Martel gereinigt und aus der Umklammerung von Moosen und Pflanzen befreit. Auch die bis dahin leere Nische erhielt eine neue Figur: eine gekrönte Marie mit dem Jesus-Kind. Im Buch von Herrn Althaus steht in der Nische ein Engel.

Fotos (von links nach rechts) vom
28. 11. 2016 / 10. 3. 2016 / 21. 5. 2015

April 2016