Kartaus, Freiburg-Waldsee: hl. Vitus

hl. Vitus

Die barocke Figur des hl. Vitus an der Südgiebelfront des ehemaligen Meierhofs der Kartaus.

hl. Vitus

Biegt man von der Kartäusertraße in Freiburg-Waldsee ab, um hinauf zum Johannesheim oder zum Hauptgebäude der Kartaus zu fahren, sieht man, gleich nachdem man die Kartäuserstraße verlassen hat, rechterhand eine weiß gehaltenen Giebelfront. Sie gehört zu einem Gebäudeteil des ehemaligen Meierhofs der Kartaus. Im Giebel der Fassade steht in einer Nische (Konche) die barocke Figur des hl. Vitus oder hl. Veit.

Der hl. Vitus, er lebte in Italien und starb um das Jahr 304 wohl auf Veranlassung von Diokletian, römischer Kaiser zwischen 284 und 305, ist einer der 14 Nothelfer, sein Gedenktag ist der 15 Juni.

hl. Vitus
hl. Vitus
hl. Vitus
hl. Vitus

An der Giebelwand des ehemaligen Meierhofs ist er als Edelmann mit einem Palmzweig auf dem linken Arm und einem Kessel neben seinem rechten Bein dargestellt. Der Palmzweig weist ihn als Märtyrer aus. Der Kessel bezieht sich darauf, dass er zur Strafe für seine hartnäckige Weigerung, heidnischen Göttern zu opfern, in siedendes Öl geworfen wurde.

Literatur

Mai 2016